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Flugtipps kurz und bündig

Hier finden Sie mal eine Zusammenfassung zum Thema "die allerersten Flugübungen", für Beginner. Wenn Sie also auch noch gar nicht Modellhubschrauber fliegen können, so können Sie mit dieser "Superkurzzusammenfassung", dennoch "Herr" der Lage (im wahrsten Sinne des Wortes) werden. Natürlich nur, wenn Sie konsequent und geduldig sind, und natürlich auch nur, wenn der Heli grundsätzlich für Beginner fluggeeignet ist, also nicht so extrem auf Steuerkomandos reagiert.

Wenn Sie schon etwas weiter fortgeschritten sind, können Sie auch mit diesen Hinweisen und Übungen weiter machen.

prägen Sie sich die Steuerkommandos ein

Vorraussetzung ist natürlich, das Sie sich über die grundsätzliche Art und Weise, welcher Steuerknüppel welche Steuerbewegung am Modellhubschrauber verursacht, bewusst sind. Sie müssen sich also quasi zunächst immer wieder vor dem Start einprägen; ...."wenn der Heli gleich nach vorne wegdriftet, ziehe ich diesen Steuerknüppel etwas zurück.....wenn der Heli gleich nach rechts wegdriftet, drücke ich diesen Steuerknüppel leicht nach links......wenn sich das Heck von hinten betrachtet nach rechts wegdreht, also die Nase des Helis nach links wegdreht, dann drücke ich diesen Steuerknüppel etwas nach rechts.......wenn der Heli höher als ca. 50 cm steigt, nehme ich den Pitchknüppel etwas zurück......" Das das alles einfacher gesagt als getan ist, dass weiss ich, aber versuchen Sie es einfach mal. Aber bitte vorsichtig.

Zusammenfassung, kurz und bündig;

kein Wind, es muss absolut windstill sein

sorgen Sie dafür, rund um den Heli min. 10 Meter Platz zu haben

lassen Sie nun langsam den Rotor hochlaufen

langsam weiter, bis der Heli langsam hochsteigt

Achtung, lassen Sie den Heli anfangs nicht höher als ca. 50 cm

=> vergessen Sie den "Bodeneffekt", der tut Ihnen überhaupt nichts !

wenn der Heli in irgend eine Richtig wegdriftet, sofort wieder landen

dann erneut langsam starten....

...immer wieder diese "Hüpfer" machen...

nach ca. 2 bis 3, sagen wir spätestens nach 5 Akkus haben Sie es meist raus.



Ein nicht alltägliches Erlebnis!

Im Jahre (2008) hatte ich hier einen Flugschüler, der mich ersthaft überrascht hat. Er rief mich an, und bat um einen kurzfristigen Schulungstermin, den er auch erhalten hatte. Das Wetter war wirklich wunderbar. Ca. 25 Grad, und kein Wind - besser geht es nicht. Wie üblich; ich frage, ob schon Erfahrung vorhanden ist, um im Vorfeld entscheiden zu können, wieviele Funktionen ich dem Schüler zunächst geben kann. Der Schüler sagte mir, er habe zwar überhaupt noch nicht geflogen, sich aber intensiv theoretisch mit der Materie befasst. Ich dachte mir; ja, das machen alle.......so viel zum Thema "Vorurteil" :-)

Kurz; ich gebe dem Schüler also erstmal nur eine Funktion, und stelle fest, dass er mit dieser Funktion innerhalb von nur ca. 2 bis 3 Minuten praktisch perfekt klarkommt. Sowas dauert normalerweise min. doppelt bis 3 x so lange - wenn nicht sogar noch viel länger. Also gebe ich ihm nun eine andere Funktion (zunächst Roll, jetzt Nick). Aber auch mit "Nick" kam der Schüler nach ca. der gleichen Zeit sofort klar. Hm....dachte ich mir, nicht schlecht. Und ich dachte mir; der hat schon irgendwo geübt....

...also nächster Schritt, nun gebe ich dem Schüler mal Nick und Roll zusammen. Das ist durchaus schon eine nicht unerhebliche Herrausforderung. Was soll ich sagen? Auch mit BEIDEN Funktionen kam der Schüler nach weniger als 5 Min. fast perfekt klar. Er konnte den Heli recht genau auf eine Stelle schweben. Ich habe zwar noch das Heck und den Pitch gesteuert, aber "Nick und Roll", wenn man das kann, das ist "Gold" wert. Ich frage nochmal den Schüler, ob er schon irgendwie geübt hat, z.B. mit einem Simulator (Simulator ist o.k. ersetzt aber KEINEN Flugunterricht mit einem echten Modellhubschrauber). Der Schüler; nein, ich habe mir nur theoretisch intensiv eingeprägt, welcher Steuerknüppel welche Funktion hat! Und das habe ich mir immer wieder über mehrere Tage vor Augen gehalten, quasi im Geiste gesteuert!

Was lernen wir daraus; wenn man sich intensiv darauf vorbereitet, also Theorie "büffelt", dann kann es offenbar mit der Praxis auch viel besser klappen. Also, üben, üben, üben......und natürlich üben :-)

Beste Grüße
Jürgen Blumenkamp

Ergänzende Links

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