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Reichweitentest

Wie macht man eigentlich einen Reichweitentest (mit einer 35 Mhz RC Anlage)?

Am 04.06.2008 fragt Thomas aus Hamburg;

>Frage: Wie führt man einen wirklich sicheren Reichweitentest durch und
>wie verlegt man die Antenn am Heli am besten?
>
>(Die meisten Piloten haben ja ein dünnes Plastikrohr, in dem aber nur ca.
>40 cm der Antenne untergebracht sind. Der vordere Teil der Antennenschnur
>wirdja meist zwischen den Kufen hin und her geführt und hinten aus dem
>Plastikrohr schauen dann noch maximal 10 cm Antenne raus. Die Antenne am
>Sender ist natürlich komplett auszuziehen).
>
>Wäre es sinnvoller, auf jeder Seite ein Plastikrohr zu befestigen bzw.
>die Antenne komplett in Röhrchen rund um den Heli zu verlegen.
>
>Gleichzeitig stellt sich auch immer die Frage, wo man die Schnur vom
>Empfänger nach unten führt. Hier kommt man ja in der Regel doch dicht am
>Hauptmotor vorbei bzw. auch an den Servos. Können auch die Servos, die ja
>keine Entstörung integriert haben, einen negativen Einfluss auf das
>Signal haben?
>
>Viele Grüße von
>Thomas://

Hallo Thomas,

vorab; lies bitte auch den Beitrag über einen Reichweitentest (Reichweitentest).

Also, es ist üblich, ein solches Rohr links oder rechts an den Kufen zu befestigen, und dort die Antenne durchzuführen. Der Empfänger sollte HINTEN montiert sein, weit weg von Motor, Regler, Akku, also dort, wo das Heckrohr am Chassis befestigt ist. Die Antenne sollte also VORNE raushängen, aber nicht zu weit. Nicht so weit, das sie nach oben in den Rotor schlagen kann. Ja, man KANN auch auf beiden Seiten so ein Rohr befestigen, und die Antenne dann nicht vorne links oder vorne rechts runter hängen lassen, sondern in das zweite Rohr einfädeln, so das es dann im zweiten Rohr HINTEN raushängt, wenn die so lang ist. Bei kleinen Helis könnte man es so machen. Die grossen Brummer haben sowas natürlich nicht nötig, obwohl rein HF-technisch so eine Antennenführung sich wie ein "Runddipol" verhält, und damit einen sehr guten Rundumempfang ermöglicht. Aus meiner Ausbildung weiss ich aber auch; HF geht (auch mal) seltsame Wege, und so ist diese Art der Antennenführung nicht immer zwingend die Beste. Muss man am jeweiligen Heli mittels Reichweitentest probieren.

So einen Test kann man so machen, das man die Antenne vom Sender einschiebt, die Rotorblätter vorsorglich abmontiert (oder Motor abklemmen) und dann sollte eine oder mehrere Funktionen gesteuert werden, und am besten eine zweite Person sollte am Heli exakt beobachten, ob die Servos wirklich gleichmässig laufen, oder zucken, oder ruckweise laufen. Jetzt sollte sich so min. 50 Meter realisieren lassen. 2,4 Ghz Anlagen haben eine spezielle Programmfunktion für den Reichweitentest, da wird dann nur noch ein Bruchteil der HF abgestrahlt, so das man auch solche Anlagen testen kann. Weiterhin hat es sich auch bewährt, den Motor nicht abzuklemmen, sondern real laufen zu lassen, eben um eine typische Flugsituation zu simulieren. Natürlich auch hier die Rotorblätter abbauen, aber den Motor hochlaufen lassen. Der Heli bleibt also am Boden. So ein Test könnte man auch alleine durchführen, indem man immer wieder dem Motor an und ausmacht, oder besser in der Drehzahl verändert. Jetzt kann man bei Windstille leicht auch noch in über 100 Meter den Motor hören. Wenn der sich also problemlos in der Drehzahl ändern läst (das hört man ja) dann ist die Reichweite bis dahin einwandfrei. Dann müssen auch die Servos einwandfrei laufen. Wenn nicht, liegst nicht an mangelnder Reichweite.

Servos stellen normalerweise kein Störproblem dar. Es kommt lediglich selten vor, das manche Servotypen (z.B. beim Heckservo) nicht direkt neben dem Kreisel montiert werden dürfen. So habe ich bei einem Bauauftrag schon mal festgestellt, das ein Heckservo ständig gestört (gezuckt) hat. Es war aber nicht defekt. Der Fehler konnte durch vielerlei rumprobieren (andere Servos, andere Kreisel, andere Befestigungsorte) eindeutig und reproduzierbar lokalisiert werden. Ein verschieben und/oder verdrehen des Kreisels brauchte 100% Ruhe in das System. Hätte ich auch nicht gedacht, aber hier muss man sagen; Signale gehen manchmal (auch) seltsame Wege (per Funk /EMK durch die Luft).

Grüße
Jürgen

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