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Funktionweise BEC

2006 - BEC - was ist das, und wofür braucht man das?

BEC ist die Abkürzung für "Battery Elimination Circuit", bedeutet wörtlich übersetzt; "Batterie Eliminierungs Schaltung". Also eine Schaltung welche es überflüssig macht, einen separaten Empfänger Akku (für Empfänger, Kreisel, Servo...) zu verwenden.


Das Bild oben zeigt eine moderne, getaktete BEC Schaltung, Grösse nur ca. 5 x 2 x 0,5 cm

Hintergrund; der Flugakku hat z.B. im Heli min. 8 Zellen, oft auch 10 Zellen und noch viel mehr. Das ist zuviel Spannung für den Empfänger (5V). Die BEC Schaltung im Regler regelt nun die Akkuspannung auf konstant 5 V herunter, und versorgt somit Empfänger und Servos mit Strom. Dabei entsteht aber Wärme (im Regler) die abgeführt werden muß.

In der Praxis hat sich gezeigt, das man im Heli nur bis ca. 10 Zellen Regler mit BEC verwenden kann. Will man mit mehr Zellen fliegen, muß man einen Regler verwenden, der kein BEC hat, bzw. das BEC des Reglers ausschalten (kann). Nun benutzt man üblicherweise einen separaten kleinen 4 Zellen Akku, der Empfänger und Servos mit Strom versorgt.

Allerdings ist das auch nur die halbe Wahrheit, denn die Technik ist weiter gegangen. Mit Stand 2006 kann man sicher sagen; aufgrund der neuen, getakteten Technik in BEC Schaltungen kann man völlig problemlos 30 Zellen (das sind rund 10 Lipo Zellen) auch an einer BEC Schaltung betreiben. Üblicherweise verlässt man sich jedoch nicht alleine auf eine Stromversorgung, denn es geht ja auch um einen Heli mit einen gewissen Wert. Daher wird üblicherweise noch über ein Schalterkabel ein meist 4 Zelliger Mignon oder Migro Pack parallel geschaltet.

Bei dieser "neuen" Technik nutzt man die Eigenschaften von Spulen (Induktivitäten) aus. Kurz erklärt; die Spannung des Flugakkus (z.B. 10 V, oder auch über 40 V) wird über einen elektronischen Schalter (Feldeffekt Transistor) mittels einer Ansteuerschaltung mit einer sehr hohen Frequenz (in aller Regel min. 30 tausend Schaltvorgänge pro Sek. = 30 khz) "zerhackt". Diese zerhackte Spannung wird auf eine Spule gegeben. Jeder Spannungsimpuls wirkt nun so, das sich ein Magnetfeld in der Spule aufbaut. Der Impuls ist nun vorüber, das Magnetfeld jedoch noch vorhanden, es bricht nun aber zusammen. Genau dabei wird jedoch in den Wicklungen (oder der Wicklung, je nach System) eine Spannung "induziert", also erzeugt. Je nach Tastverhältnis (länge des Spannungsimpulses pro Zeiteinheit) kann nun die Ausgangsspannung der Spule eingestellt werden. Bei dieser Art der Spannungsumwandlung treten extrem geringe (Wärme)Verluste auf, so das räumlich sehr kleine Schaltungen recht grosse Leistungen vollbringen können (im Vergleich zu der analogen BEC Technik).

Ergänzende Links

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