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Noch mehr Wartung

Tipps für die Wartung

Hier noch ein Nachtrag; aufgrund neuer Erkenntnisse möchte ich Ihnen nochmals mitteilen, wie wichtig es ist, alle Schrauben und allgemein alle beweglichen Teile Ihres Modellhubschraubers REGELMÄSSIG auf festen Sitz zu überprüfen. Dies gilt besonders für Metallschrauben die in ein Metallgewinde gedreht sind (also Metall auf Metall). Auch wenn diese gesichert sind, können sie sich lockern.

Wie mir mehrere Kunden mitgeteilt haben, haben sich folgende Zwischenfälle erreignet;

Schrauben und Sicherrungslack

1.) z.B. die Metallschrauben welche den Ruderarm der Servos S3152 digi (z.B. im Logo 500) halten. Diese KÖNNEN sich lösen, und so kann der Ruderarm "abfallen". Die Folgen dürften, nein, sie WERDEN zu einem unvermeidlichen Chrash führen. Dies also bitte sofort prüfen, und ggf. erneut mit Sicherungslack sichern. Dieser Hinweis gilt allgemein auch für andere Servos, je nach Typ.

2.) allgemein Sicherungslack; es hat sich herausgestellt, dass Sich. Lack nur dann wirklich etwas bringt, wenn die Schrauben auf denen der Lack aufgetragen wird, auch fettfrei sind. Dies ist bei neuen Schrauben offenbar oft nicht der Fall. Die Wirkung des Sich. Lack ist jetzt offenbar nicht mehr gegeben, oder man muss extrem viel Sich. Lack auftragen.

3.) Auch die Schrauben (M3) , welche z.B. im Heckrotor die Blatthalter halten (z.B. beim Logo), also welche in das Heckzentralstück gedreht sind, müssen kontrolliert und ggf. erneut gesichert werden, sonnst kann sich im Flug ein ganzer Blatthalter mit samt Heckblatt "verabschieden". Prüfen Sie dies z.B. durch ein simulieren der Fiehkraft, indem Sie an den Blättern in Fliehrichtung ziehen und wieder zusammen drücken. Ist hier Spiel/Schlupf? Vorsicht, dies erst "ergründen", und erst dann weiter fliegen! Dies gilt bei allen Modellhubis. Der Heckrotor stellt aufgrund seiner hohen Drehzahlen (rund 5000 RPM) eine Schwachstelle dar, und muss sorgfältig gewartet werden.

RC Funktionen durchtesten

4.) Ebenso die M4 Schrauben, welche beim Hauptrotor des Logo in die Blattlagerwelle drehen, und dort praktisch wie beim Heck den ganzen Hauptrotor zusammen halten. Denken Sie daran, das diese beiden Schrauben über Leben und Tod nicht nur Ihres Modellhelis entscheiden können. Der Hauptrotor wird oft mit bis zu 2000 Umdrehungen pro Min. betrieben, und es entstehen Flieh und Zugkräfte an dieser Schraube von mehreren 100 kg. Die Hauptblätter können Blattspitzengeschwindigkeiten (Umfangsgeschwindigkeit) von mehreren hundert Km/h erreichen. Jedes Blatt hat auch "sein Gewicht", und jedem sollte klar sein, was passieren kann wie so ein Blatt seine "Verankerung" verlässt.....ein solches "Geschoss" sollte man nichtmal auf seine ärgsten Feinde loslassen! Dies generell bitte bei jedem Modellhubschrauber prüfen. Ich habe in meiner Werkstatt bei Reparaturarbeiten an Kunden-Modellhubschraubern schon mehrfach gelöste Blattlagerwellenschrauben gefunden.

5.) Wie schon angedeutet sollten Sie vor jedem Flugstart einmal die RC Funktionen durchtesten. Laufen alle Servos einwandfrei? Schauen Sie auch während der Servobewegung, ob die Kraft spielfrei übertragen wird. Fassen Sie z.B. auch die Gestänge im Rotorkopf an, und bewegen Sie diese hin und her. Ist hier Spiel? Auch die Hecksteuerstange (Schubstange) sollten Sie auf diese Weise prüfen. Kurz; es gilt festzustellen, ob sich irgend ein mechanisches Teil gelöst hat, oder verschlissen ist. Prüfen Sie bitte auch von Zeit zu Zeit den Zahnriemen, denn wenn dieser ausfällt, also reisst, wird sich Ihr Heli plötzlich um die Hochachse drehen. Ein erfahrener Pilot hat damit kein grosses Problem. Er leitet die AR (Autorotation) ein. Ein Beginner wird den Heli jetzt schrotten, schlicht weil er nicht weiss, wie man die Situation entschärfen kann.

Keine Angst - aber bitte Vorsicht

Also, ich möchte hier niemandem Angst machen. Ganz im Gegenteil. Es macht, bzw. es kann grossen Spaß machen, den eigenen Modellhubschrauber regelmässig und gründlich zu warten. Wenn Sie das gründlich machen, werden Sie im Laufe der Zeit die Anzahl der Chrashs erheblich verringern können. Und Sie tragen zu deutlich mehr Sicherheit und Sicherheitsbewustsein bei. Das kommt dann allen - auch den Zuschauern - zugute.

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